nachwuchsidiot
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Das Schöne an Deutschland...
...ist, daß man immer weiß, wenn man da ist.
Ich stehe an dieser roten Fußgängerampel vor einem ziemlich breiten
Überweg über eine ziemlich breite Straße. Mit meiner rechten Schulter
lehne ich mich (erschöpft vom Tag sozusagen) an das kühle Metall des
Ampelpfostens (stehe also links vom Ampfelpfosten) und plaudere mit
einer Kollegin, die sich ihrerseits mit ihrer linken Schulter an den
Ampelpfosten lehnt (also rechts von der Ampel steht). Natürlich wäre es
in nahezu jedem Land der Welt für nahezu jede Story völlig
unwichtig zu wissen, wer auf welcher Seite des Ampelpfostens gestanden
hat. Aber das gilt eben nur für nahezu jedes Land. In Deutschland
passiert Folgendes:
Am Bremsenquietschen konnte ich merken, daß da ein Radfahrer hinter mir
zum Halten gekommen war. Dieser Radfahrer fing dann an, sich ein wenig
zu räuspern. Offensichtlich wollte er damit meine Aufmerksamkeit
erregen, denn da ich auf sein Räuspern nicht reagierte, sprach er dann:
"Hallo, Sie müssen nach drüben!"
Nun war ich einen Moment irritiert. Die Aufforderung, nach Drüben zu
gehen war ja in den 80ern ein beliebtes Totschlagargument bei
politischen Diskussionen, aber welchen Sinn konnte das an einer
Fußgängerampel im Norddeutschen Herbstregen haben? Hatte ich
irgendwelche radikalen politischen Aufnäher hinten auf der Jacke, ohne
davon zu ahnen? Entsprechend wirklich irritiert muß mein
Gesichtsausdruck gewesen sein, als ich mich zu ihm umdrehte.
"Fußgänger müssen nach drüben!" Nun versteh ich gar nichts mehr. Habe
ich mich durch mein Zu-Fuß-Gehen der postmortalen Symphatie für den
ehemals real existierenden Sozialismus verdächtig gemacht? Oder was?
Der Gesichtsausdruck des Radfahrers enwickelt sich zu einer Mischung
aus Unverständnis ob meines Unverständnisses und unglaublicher
Genervtheit, wohl weil er (Typ Mittvierziger Angestellter am besten im
Umweltdezernat, der so weit es geht das Rad benutzt, einmal wegen Öko
und Benzinpreis (woran ja eigentlich der Ami Schuld ist..), klar, aber
auch weil die Frau das Auto braucht, um zum Chakren-Kurs an die Nordsee
zu fahren...) es nicht fassen kann, so einem Fußgänger-Deppen
einfachste Tatbestände mehrfach erklären zu müssen.
"Für Fußgänger
ist da drüben!" Und nun verstehe ich es endlich. Was diese
menschgewordene Wollsocke versucht, mir zu vermitteln, ist: Ich habe
als Fußgänger links von dem Ampelpfosten nichts zu suchen, sondern soll
meinen müden Arsch gefälligst auf die mir gesetzlich oder aus
sonstwelchen Gründen zugewiesene rechte Seite des Ampelpfahls bewegen,
und zwar dalli! Okay, außer uns ist da niemand an der Ampel, der Weg
ist sehr sehr breit, es ist also völlig egal, wo ich stehe, es handelt sich um 20 cm. Eigentlich.
Aber auch nur eigentlich, denn wir sind ja in Deutschland, und da
findet sich immer ein kleiner Blockwart, der dafür sorgt, daß auch
alles so richtig seine Richtigkeit hat.
Und noch bevor ich antworten kann (das Dumme ist ja sowieso, das einem
die wirklich guten Antworten immer erst hinterher einfallen), springt
die Ampel auf Grün und mit einem letzten verächtlichen und entnervten
Seufzen schwingt sich der Fußgängerampel-Blockwart auf sein Tourenrad,
saust über die Ampel und mit Vollgas hinein in die Fußgängerzone
gegenüber, in der natürlich Radfahren verboten ist. Es ist schön, immer
mal wieder daran erinnert zu werden, daß man in Deutschland lebt.
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Das Leben in kurz
Du musst ein völliges Desinteresse für die Grenzen Deiner Fähigkeiten entwickeln.
Versuch Dinge zu tun, die Du nicht tun kannst.
(Paul Arden)
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Nach der Wahl ist vor der Wahl...
...und ich bin nicht sicher, ob ich Politiker vor oder nach Wahlen
widerlicher finden soll. Was sie sich vor der Wahl an
Erinnerungslücken, Halbwahrheiten und eindeutigen Lügen geleistet haben
ist ja hinreichend bekannt. Dieses Schmierentheater allerdings, das
jetzt nach der Wahl abläuft, ist irgendwie noch schlimmer. Vor der Wahl
gesteht man den Damen und Herren ja noch zu, daß sie eben lügen und
betrügen müssen, weil sie gerne gewählt werden müssen. Aber das, was
sie nach der Wahl liefern, das kann man doch bestenfalls mit
tiefsitzender charakterlicher Degeneration erklären.
Schröder wollte eine Bestätigung für seinen Kurs, ist jetzt Chef einer
30%-Partei, hat 6% zur letzten schon lausigen Wahl verloren und sieht
das alles als überwältigenden Beleg dafür, daß die Bürger ihn als
Kanzler wollen. Okay, man muß dazu so ziemlich alles vergessen, was vor
der Wahl von der SPD gesagt worden ist. Man muß dazu auch vergessen,
daß Schröder ja eigentlich an der Halbierung der Arbeitslosenzahlen
gemessen werden wollte und sonst keine Wiederwahl verdient haben
wollte. Man muß dazu auch vergessen, daß die SPD keinerlei Konzept für
die Zukunft hat außer "Weiter so". Deshalb muß Gerhard auch Kanzler
werden, denn sonst hat die SPD so rein gar nichts in eine große
Koalition einzubringen. Und all das sind tatsächlich keine Gründe
gegen, sondern für seine Kanzlerschaft. Völliger Realitätsverlust
gepaart mit schon ekeliger Selbstüberschätzung: wir bekommen immer die
Politiker, die wir verdienen.
Merkel wollte Rot-Grün ablösen. Sie ist jetzt Chefin einer 30%-Partei,
hat noch verloren zur letzten schon lausigen Wahl und sieht das als
überwältigenden Beleg dafür, daß die Bürger sie als Kanzlerin wollen.
Wenn man sich Frau Merkel als Kanzlerin vorstellen will, dann vergißt
man besser einiges, was vor der Wahl gewesen ist. Vor allem sollte man
schnell vergessen, wie die CDU mit ihren eigenen Leuten umgeht: Das
unwürdige Verhalten der CDU gegenüber Herrn Kirchhof alleine reicht
schon, um zu Zweifel daran zu haben, daß die CDU dieses Land würdig
vertreten kann. Mist, ich merke gerade, ich habe mich in meiner
eignenen Argumentattion verfangen: Gerade das unwürdige und schleimige
Verhalten der CDU ist natürlich GENAU DER GRUND, warum Merkel Kanzlerin
werden muß. Weinerliches Nichtwahrhabenwollen gepaart mit schwachem
Rückgrat und unloyalem Verhalten - wir kriegen genau die Politiker, die
wir verdienen.
Westerwelle verdienen wir auch. Der fühlt sich jetzt als Wahlsieger.
Scheinbar hat er als einer der wenigen nicht mitbekommen, daß über die
Hälfte der FDP-Wähler nur deshalb FDP gewählt haben, weil sie eine
große Koalition verhindern wollten. Die FDP ist in Wahrheit eine
4,0%-Partei, und das ist sie hauptsächlich wegen ihrer völlig
unerträglichen Führungsspitze. Wenn Westerwelle als Wahlsieger nun
Gerhardt (ist der Wahlverlierer?) als Fraktionsvorsitzenden ablösen
will, dann ist das wie vom Regen in die Traufe - nein, besser: wie von
Willi zu Biene Maja. Vergesslichkeiten und eitele Selbstgerechtigkeit -
wir kriegen tatsächlich die Politiker, die wir verdienen.
Und die Grünen? Naja, der Joschka-Wahlverein weiß doch nun, was Sache
ist: Joschka steht in der Opposition für nichts zur Verfügung. Und da
die Grünen wissen, daß sie ohne Joschka ins Nichts fallen, werden
sie alles tun, um in irgendeine Regierung zu kommen, damit Joschka noch
ein Weilchen bleibt und somit auch die eigenen Posten und Pfründe noch
ein wenig gesichert sind.. Eigeninteresse als eigentliche Triebfeder -
und was soll ich sagen: Irgendwie haben wir genau solche Figuren
verdient...
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Prophetie! Und Schröder wird Kanzler *g*
Von wegen, damit (mit dem Wahlergebnis, menno) hat niemand gerechnet. Ha. Ich schon! Ich zitier mich mal selbst, vom 10.08.:
"...das Wahlvieh hat entsetzt festgestellt, daß
die CDU irgendwie alles genauso machen wird wie die SPD nur noch ein
wenig schlimmer und daß man Angela doch lieber nicht genauer
kennenlernen möchte, weder politisch noch privat.
Nun wollen zwar alle den Wechsel, aber irgendwie auch wieder doch nicht
und die besonders Brunzdummen wählen dann eben die
Gysi-Lafontaine-Suppenkasperpartei, die zu ihrem (und wohl auch
unserem) Glück niemals werden sagen müssen, wie genau sie das
sozialistische Schlaraffenland denn nun schaffen wollen, das sie da so
vollmundig versprechen. Aber das Wahlvieh hat es eben "denen da oben
mal so richtig gezeigt". Prima. Dafür gibt es genau einen Punkt für
Bemühen (das ist der, den man auch bekommt, wenn man auch Klausuren
seinen Namen richtig an die richtige Stelle schreiben kann...) und ca.
1 Milliarde Minuspunkte für Dämlichkeit.
Die CDU hingegen leistet sich Patzer um Patzer (vielleicht hofft man
ja zu Recht darauf, daß 80% des Wahlviehs brutto und netto auch
nicht so ganz wirklich unterscheiden können..) und die SPD holt
unermüdlich auf. Kann man das riskieren, daß die nochmal regieren? Kann
man andererseits Merkel riskieren?"
Kann man die Situation treffender beschreiben? Ja *g*:
"Gesamturteil: Die SPD gewinnt knapp, aber nur wegen der deutlich
überlegenen Spitzenkandidaten, die auch besser gekleidet sind, und der
deutlich dünneren Pannenhäufigkeit in letzter Zeit. Okay, das ganze
KÖNNTE anders aussehen, wenn man sich mal mit den Programmen
beschäftigen würde. Da die aber von den betreffenden Parteien ja eh nur
als Wahlkampffutter ausgegeben werden und nichts, aber auch gar nichts
mit der Realität nach der Wahl zu tun haben, wird wohl wieder Schröder
Kanzler. Wer wettet dagegen?"
Warten
wir also Dresden mal ab. Und Schröder wird wieder Kanzler. Wer wettet
jetzt dagegen? Und ich werde fast Meinungsforscher... ;o)
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WIR SIND SIEGER!!!
Ich finde das
unglaublich schön, daß wir alle gewonnen haben. Das ist sowieso etwas,
was unsere Kuschelgesellschaft sehr gerne mag. Alle gewinnen und so. In
der Wirtschaft nennt man das Win-Win-Situation. Das ist z.B. wenn man
2500 Mitarbeiter loswerden muß, weil die zu wenig arbeiten für zuviel
Geld. Dann schmeißt man die nicht einfach raus wie überall sonst auf
der Welt. Oh neeee. In Deutschland bekommen diese 2500 Mitarbeiter "die
Chance der beruflichen Neuorientierung". Dazu müssen die sich dann zwar
an die Deppen vom Arbeitsamt wenden, aber innerhalb des Unternehmens
ist man so ergriffen über die eigene Güte und die tolle
Win-Win-Situation, die man da geschaffen hat, daß man überlegt,
vielleicht noch 2500 Mitarbeitern auch diese einmalige Chance zu
eröffnen. Aber, ich schweife ab...
Wir sind jedenfalls Sieger. Alle. Egal was wir gewählt haben. Und das ist schon irgendwie toll.
Die SPD hat die
Wahl gewonnen, weil sie Schwarz-Gelb verhindert hat und nicht so
desaströs abgeschnitten hat, wie vermutet worden war. Okay, sie
hat ein unglaublich schlechtes Ergebnis eingefahren und kann auch nicht
weiterregieren und Herr Schröder, der ja eine neue Legitimation für
seine Politik wollte musste schon sehr viel Cognac trinken gestern
abend vor der Elefantenrunde, um sich das passend hin zu erklären. (Das
war übrigens der große Moment von Westerwelle. Offensichtlich
etwas angepisst von der Tatsache, nun doch nicht Vizekanzlerin werden
zu können, hat er dem Kanzler ja seinen Drogenmissbrauch direkt
vorgeworfen, ob er allerdings die Flasche Cognac mit Currywurst-Einlage
im Sinn hatte, die ich Schröder zutraue oder mehr die Linie auf der
Bundestagstoilette, die wohl Westerwelles Lebenswirklichkeit näher sein
dürfte... wer weiß...)
Dann allerdings
als Medien-Kanzler noch in Medienschelte auszubrechen, das hat schon
wirklich Chuzpe. Schröder, der im ganzen Wahlkampf kein einziges
programmatisches Wort verloren hat und ausschließlich mit
Lächeln, Grinsen und Daumen-hoch-Gesten gearbeitet hat und dabei
eifrige Unterstützung in allen Medien fand, beschwert sich bitter über
den Medienwahlkampf. Das ist einfach groß.
Aber zurück zu
den Wahlergebnissen. Die SPD hat also gewonnen. Was auch immer.
Genau wie die CDU. Die hat nämlich dafür gesorgt, daß Rot-Grün keine
Mehrheit mehr hat und deshalb natürlich klar gewonnen. Okay, man hat
das mieseste Ergebnis seit langem (zu Recht nach einem unglaublich
dilletantischen Wahlkampf) und Frau Merkel wirkte dann auch gestern
konsequent wie eine Mittelschülerin, die sitzen geblieben ist. Aber
scheiß drauf, in der Hauptsache gewonnen.
Auch gewonnen
hat natürlich Westerwelle. Und freut sich wie ein Honigkuchenpferd.
Okay, man wird mit dem besten Wahlergebnis seit immer in die
Opposition gehen müssen. Und man hat mehr als die Hälfte der
Stimmen von CDU-Wählern bekommen, die die große Koalition
verhindern wollten. Denn kaum jemand wird tatsächlich aus
Überzeugung diese Ansammlung von Kaspern und Regionalpolitikern wählen,
die die FDP da im Moment vertreten, da kann das Programm auch noch so
gut sein. Aber wen interessiert das schon, Hauptsache gewonnen.
Die Grünen haben
natürlich auch gewonnen. Weil sie nicht verloren haben. Oder weil sie
nur wenig verloren haben. Wen interessiert das schon, Daumen hoch,
gewonnen ist gewonnen.
Die SED hat
natürlich auch gewonnen, und zwar am meisten. Was soll man dazu sagen?
Ich hätte einen Vorschlag zur Güte: Wir nehmen die 25% aus der Ex-SBZ,
die da offensichtlich unter akuter Amnesie leiden und sperren sie
zusammen mit Gysi und Lafontaine und den anderen SED-Politikern nach -
sagen wir - Brandenburg, machen eine Mauer drum und lassen sie mal so
10 Jahre mit ihren sozialistischen Traumvorstellungen rumspielen und
dann schauen wir mal wieder rein.
Tja. Wir alle
sind Sieger. Das ist irgendwie toll. Komisch nur, daß ich mich darüber
gar nicht so wirklich freuen kann. Aber wen interessiert das schon.
Hauptsache gewonnen.
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Entscheidungshilfen und so
Christdemokrat:
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie behalten eine
und schenken ihrem armen Nachbarn die andere. Danach bereuen Sie es.
Sozialist:
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung nimmt
Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn. Sie werden gezwungen, eine
Genossenschaft zu gründen,
um Ihrem Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen.
Sozialdemokrat:
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie fühlen sich
schuldig, weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen Leute in die
Regierung, die Ihre Kühe besteuern. Das zwingt Sie, eine Kuh zu
verkaufen, um die Steuern bezahlen zu können. Die Leute, die Sie
gewählt haben, nehmen dieses Geld, kaufen eine Kuh und geben diese
Ihrem Nachbarn. Sie fühlen sich rechtschaffen. Udo Lindenberg singt für
Sie.
Freidemokrat:
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Na und?
Kommunist:
Sie besitzen
zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung beschlag-nahmt
beide Kühe und verkauft Ihnen die Milch. Sie stehen stundenlang für die
Milch an. Sie ist (sind) sauer.
Kapitalist:
Sie besitzen
zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde zu
züchten. Das Haus des Nachbarn (ohne Kühe) erwerben Sie billigst im
Rahmen der Zwangsver-steigerung, reißen es ab und bauen mit hohen
Subventionen eine größeren Stall.
EU-Bürokratie:
Sie besitzen
zwei Kühe. Die EU nimmt Ihnen beide ab, tötet eine, melkt die andere,
bezahlt Ihnen eine Ent-schädigung aus dem Verkaufserlös der Milch und
schüttet diese dann in die Nordsee.
Amerikanischer Bauer:
Sie besitzen
zwei Kühe. Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine
Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das Vierfache an Milch
zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben eine
Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre Kosten um
50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.
Französischer Bauer:
Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil Sie drei Kühe haben wollen. Sie gehen Mittagessen. Das Leben ist schön.
Japanischer Bauer:
Sie besitzen
zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik erreichen Sie, dass die Tiere
auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe reduziert werden und das
Zwanzigfache an Milch geben. Jetzt kreieren Sie einen cleveren
Kuh-Cartoon, nennen ihn Kuhkimon und vermarkten ihn weltweit.
Deutscher Bauer:
Sie besitzen
zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere re-designed,
so dass sie alle blond sind, eine Menge Bier saufen, Milch von höchster
Qualität geben und 160 km/h laufen können. Leider fordern die Kühe 13
Wochen Urlaub im Jahr.
Britischer Bauer:
Sie besitzen zwei Kühe. Beide sind wahnsinnig.
Italienischer Bauer:
Sie besitzen
zwei Kühe, aber Sie wissen nicht, wo sie sind. Während Sie sie suchen,
sehen Sie eine schöne Frau. Sie machen Mittagspause. Das Leben ist
schön.
Türkischer Bauer:
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie verschleiern eine und geben diese als Ihre Frau aus.
Polnischer Bauer:
Sie besitzen zwei Kühe. Sie gehören eigentlich jemand anderem. Das Leben ist schön.
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Wolltern und wollmern
An
Wochenenden kann man viele tolle Dinge tun. Saufen. Rauchen. Ficken.
Oder auch: Verben erfinden. Verben erfinden ist natürlich allemal
besser. Man wird nicht dick, bekommt keinen Krebs und wird nicht dick.
Letztes Wochenende erfanden wir die Verben "woltern" und "wollmern".
Wer eine Idee
hat, wie die sich ethymologisch entwickelt haben könnten, bekommt einen
Bonbon. Wer eine schicke Bedeutung dafür weiß sogar zwei *g*
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